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Checklisten für die Datenvorbereitung bzw. Datenanlieferung

Auf dieser Seite finden Sie hilfreiche Checklisten, die Ihnen bei der Erstellung Ihrer Drucksachen Tipps für eine reibungslose Datenübergabe geben sollen. Zum schnelleren Querlesen sind die wichtigsten Punkte unterstrichen.

Checkliste für das Format, den Beschnitt und die Ausrichtung
Checkliste für die Farbe
Checkliste für die Auflösung
Checkliste für das Dateiformat

 

Checkliste für das Format, den Beschnitt und die Ausrichtung:
Legen Sie die Dokumentseiten im Originalformat als Einzelseiten (nicht als Doppelseiten!) an. Bei Aufträgen, die aus mehreren Seiten bestehen, achen Sie darauf, dass alle Seiten das gleiche Seitenformat haben und das keine gedrehten Seiten beinhaltet sind.
Achten Sie darauf, dass keine Linien oder Marken - für beispielsweise einen späteren Falz - innerhalb der Seite positioniert sind.
Für alle Bilder und graphischen Elemente, die auf der Endformatkante oder im Bund enden, müssen Sie 3 mm Beschnitt vorsehen. Ziehen Sie hierzu das Objekt 3 mm über das Seitenformat hinaus.
Ordnen Sie die Seitenreihenfolge so an, wie Sie später auch das gedruckte Produkt erwarten.
Um unerwünschten Anschnitt zu verhindern, halten Sie einen Sicherheitsabstand von 3 mm für Objekte, die nicht angeschnitten werden, ein.
Positionieren Sie alle Seiten zentriert, wenn Sie die Seite auf einem größeren Format platzieren (beispielsweise DIN A4 mit Beschnitt auf einem DIN A3-Format).

Checkliste für die Farbe:
Alle Farben, die nicht als Sonderfarben gedruckt werden sollen, müssen Sie als CMYK-Farben oder in Graustufen anlegen.
Der Farbauftrag darf maximal 300% betragen - bei eiligen Aufträgen 260%.
Beachten Sie, dass bei einer Farbdeckung unter 10% der Druck sehr schwach erscheinen kann. Außerdem wirkt beispielsweise 10% Gelb schwächer als 10% Cyan.
Für die Sonderfarben müssen Sie eine CMYK-Aufschlüsselung beilegen. Diese wird für den Formproof benötigt. Die Aufschlüsselung können Sie beispielsweise folgendermaßen angeben: Sonderfarbe "Weinrot" = Cyan 60%, Magenta 100%, Gelb 80 %, Schwarz 0%.
Legen Sie Grafiken und Bilder im CMYK-, Graustufen- oder im Bitmap-Modus an. Verwenden Sie auf keinen Fall die Modi "Indizierte Farben" oder "RGB".
Stellen Sie weiße Texte, Linien und Flächen nicht auf Überdrucken, da sie sonst in der Separation fehlen. Stellen Sie weiße Elemente auf Aussparen, damit sie in der Separation sichtbar sind.
Schwarze Objekte, wie beispielsweise Texte oder Linien, sollten immer in reinem Schwarz angelegt werden (Schwarz 100%). Bei schwarzen Fläche (nicht Texte oder Linien) lässt sich ein Tiefschwarz durch Zufügen von ca. 40% anderer Farbanteile erreichen. Wir empfehlen für Tiefschwarz die Zusammensetzung aus Schwarz 100% und Cyan 40%.

Checkliste für die Auflösung:
Achten Sie darauf, dass Ihre Bilder über eine Auflösung von 300 dpi verfügung. Bei großformatigen Drucken sollte die Auflösung mindestens 150 dpi betragen.
Bitmap-Bilder sollten generell mindestens über die doppelte Auflösung verfügen, welche bei Pixel-Bilder gewählt wurde.
Bei positiven Linien (dunkle Linie auf hellem Untergrund) sollte die Linienstärke mindestens 0,25 pt (= 0,09 mm) betragen. Bei negativen Linien (helle Linie auf dunklem Untergrund) sollte diese mindestens 0,5 pt (= 0,18 mm) betragen. Achten Sie besonders beim Verkleinern von Grafiken darauf, dass die Linienstärken nicht zu gering werden.

Checkliste für das Dateiformat:
Erstellen Sie PDF-Dateien für die Druckproduktion nach gültiger PDF/X-3-Spezifikation. Weitere Informationen finden Sie unter "PDF-Center".
Reduzieren Sie TIF-Dateien für die Druckproduktion auf Hintergrundebene. Alpha-Kanäle und Freistellungspfade sind nicht erlaubt. Speichern Sie die TIF-Datei ohne Komprimierung und mit der Pixelanordnung "Interleaved".
Speichern Sie JPG-Dateien für die Druckproduktion mit maximaler Qualität und Standard-Baseline.
Bei offenen Daten sichern Sie Ihre Grafiken und Bilder am Besten als TIF- oder JPG-Datei. Achten Sie beim JPEG-Format darauf, dass Sie maximale Qualität beim Speichern einstellen.
Bei offenen Daten legen Sie alle verwendeten Schriften zur Belichtung bei. Dies muss auch die Schriften beinhalten, die in positionierten EPS-Dateien enthalten sind. Achtung: Schriftschnitte können aus mehreren Dateien bestehen.
Bei offenen Daten legen Sie alle verwendeten Bilder zur Belichtung bei.
In allen Dateinamen nur Buchstaben (keine Umlaute), Zahlen und Unterstriche benutzen. Verwenden Sie keine Sonderzeichen, Wortzwischenräume oder Punkte. Dies ist besonders wichtig bei Farbnamen in den Dokumenten und EPS-Dateien.
Microsoft Word, Excel und PowerPoint: Wenn Sie ein farbiges Word-Dokument in die Produktion geben möchten, achten Sie darauf, dass Sie alle Bilder und Grafiken im CMYK-Modus anlegen und als separate Datei beilegen (wichtig!). Bilder sollten Sie in Microsoft-Programmen als TIF- oder JPG-Datei einbauen.